LUDWIG FEUERBACH DAS WESEN DES CHRISTENTUMS PDF

Wie lautet die feuerbachsche Religionskritik? Was bedeutet die Formulierung: Gott ist die Projektion des Menschen? Was folgt aus Feuerbachs Kritik? Bedeutende Vertreter markieren neben Feuerbach auch Marx und Engels. Die Begeisterung war allgemein: Wir waren alle momentan Feuerbachianer [1].

Author:Shakalmaran Gozragore
Country:Sierra Leone
Language:English (Spanish)
Genre:Sex
Published (Last):3 July 2010
Pages:308
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ISBN:806-7-66124-516-2
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Worum es geht Gott, unsere Erfindung? Gibt es einen Gott oder nicht? Und wenn ja, welche Religion ist die richtige? Seine provokative und dennoch profunde Analyse bleibt bis heute aktuell und kontrovers. Feuerbach wollte die Religion nicht abschaffen, sondern nur ihre anthropologischen Wurzeln aufdecken. Damit war er vielen Atheisten seiner Zeit nicht radikal genug. Tiere werden vom Instinkt getrieben. Nur der Mensch ist in der Lage, sich so etwas wie Unendlichkeit vorzustellen.

Wenn der Mensch sich einer Sache bewusst ist, ist er sich damit auch seiner selbst bewusst, ganz gleich, was er tut.

Darum ist der Gott des Menschen eigentlich der Mensch selbst. Der Mensch empfindet Gott nur in sich selbst. Deshalb ist die Erkenntnis Gottes eigentlich nur Selbsterkenntnis. Wir glauben, dass Gott existiert, weil wir selbst existieren, und in einem vollkommenen Gott beten wir das an, was uns selbst erstrebenswert erscheint. Was uns fremd erscheint, schenkt uns keinen Frieden, sondern beunruhigt uns.

Aus Liebe ist Gott Mensch geworden, sagt das Christentum. Indem der Mensch den leidenden Gott verehrt, heiligt er zugleich sein eigenes Leiden. Das Christentum dagegen akzeptiert das Leid im Leben. Aber wenn Gott die Erde geschaffen hat, wieso sollte sie dann unvollkommen sein?

Diesen Widerspruch versucht man aufzuheben, indem man sagt, Gott trage auch das Dunkle, Unvollkommene in sich. Wenn er wirklich der Ursprung von allem ist, muss er zumindest auch die Anlage zu allem in sich vereinen. Dass wir uns Gott als reines, von der Natur abgeschiedenes Wesen vorstellen, liegt nur daran, dass wir in unserer Vorstellung von Gott all das von uns selbst abgeschieden haben, was nicht geistig ist. Das ist der kreativste, freiste Wille, den man sich als Mensch vorstellen kann, und diesen Willen beten wir in unserer Vorstellung von Gott an.

Wenn aber die Welt aus einem Willensakt entstanden ist, kann sie auch durch einen solchen wieder verschwinden. Wenn ich glaube, dass mir durch den Glauben alles gelingen kann, mache ich mich letztlich selbst zum Gott. Auch wenn er sie im Gebet ausspricht, dreht er sich nur um sich selbst. Er sieht sich als etwas Besonderes und hat diesen Wunsch in seiner Vorstellung von Gott personifiziert.

Das ist ein wichtiger Trieb. Der Glaube versucht diese Notwendigkeit zu umgehen, indem er die Auferstehung propagiert. Hier war klar, dass der Einzelne sterben muss, aber die Gattung Mensch weiter bestehen wird.

Der Glaube dagegen grenzt aus, weil er zwischen Wahr und Falsch unterscheidet. Weil er ausgrenzen muss, ist der Glaube notwendigerweise intolerant.

So steht er im scharfen Gegensatz zur Liebe. Aus diesem Grund wird Religion immer mit positiven Verhaltensnormen verbunden. So ist die Liebe an die Grausamkeit des Glaubens gebunden. Damit aber verliert sie ihre Kraft.

Dadurch wird sie unehrlich und scheinheilig. In der Taufe steht das Wasser im Mittelpunkt. In dieser Art von Religion steht der Mensch endlich unmittelbar und wahrhaft im Zentrum. Feuerbach vertritt ein positives, sehr selbstbewusstes Menschenbild. Als eigentlichen Gott des Menschen sieht Feuerbach den menschlichen Verstand. Sie ist eine Form des menschlichen Verhaltens, neben mehreren anderen. In vielen Gedanken und Ritualen des Glaubens sieht er durchaus einen Sinn.

Wenn dies das Ziel ist, haben Hass und Diskriminierung keinen Platz. Historischer Hintergrund Revolution und Restauration im Dabei kamen ihm seine theologischen Kenntnisse zugute; immerhin hatte er vor seinem Philosophiestudium ein Jahr Theologie studiert. Bereits Luther hatte ein sehr individualistisches Gottesbild vertreten: Die Existenz Gottes zeigt sich ihm zufolge in der Beziehung zwischen dem Einzelnen und Gott. Von hier aus wagte Feuerbach den Sprung zu einem Gott, der nur im Bewusstsein des Menschen existiert.

Wirkungsgeschichte Das Wesen des Christentums erschien in Leipzig und rief heftige Kontroversen hervor. Nicht nur Wissenschaftler, sondern auch einfache Menschen lasen das Buch und stellten sich auf Feuerbachs Seite.

Er ist das Purgatorium der Gegenwart. Er widmete ihm seine Schrift Das Kunstwerk der Zukunft. Juli in Landshut geboren. Sein Vater ist ein renommierter Jurist. Hegel Philosophie zu studieren. So nimmt er als Beobachter an den Versammlungen des Parlaments teil. September Diese Zusammenfassung eines Literaturklassikers wurde von getAbstract mit Ihnen geteilt. Wir finden, bewerten und fassen relevantes Wissen zusammen und helfen Menschen so, beruflich und privat bessere Entscheidungen zu treffen.

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Ludwig Feuerbach

Karl Marx and Friedrich Engels were strongly influenced by the book, although they criticised Feuerbach for his inconsistent espousal of materialism. When the student Feuerbach presented his own theory to professor Hegel, Hegel refused to reply positively to it. Man contemplates many things and in doing so he becomes acquainted with himself. Feuerbach shows that in every aspect God corresponds to some feature or need of human nature. Feuerbach states that, "a God who is not benevolent, not just, not wise, is no God", and continues to say that qualities are not suddenly denoted as divine because of their godly association.

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Das Wesen des Christentums (Feuerbach)

When the student Feuerbach presented his own theory to professor Hegel, Hegel refused to reply positively to it. In part I of his book Feuerbach developed what he calls the "true or anthropological essence of religion. Feuerbach talks of how humankind is equally a conscious being, more so than God because humans have placed upon God the ability of understanding. Humans contemplate many things and in doing so they become acquainted with themselves. Feuerbach shows that in every aspect God corresponds to some feature or need of human nature. As he states: In the consciousness of the infinite, the conscious subject has for his object the infinity of his own nature. This projection is dubbed as a chimera by Feuerbach, that God and the idea of a higher being is dependent upon the aspect of benevolence.

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Feuerbachs Religionskritik – Gott als Projektion des Menschen

Aber die Religion hat nicht das Bewusstsein von der Menschlichkeit ihres Inhalts; sie setzt sich vielmehr dem Menschlichen entgegen, oder wenigstens, sie gesteht nicht ein, dass ihr Inhalt menschlicher ist. Die Religion ist das erste Selbstbewusstsein des Menschen. Homo homini Deus est - dies ist der oberste praktische Grundsatz - dies der Wendepunkt der Weltgeschichte. Die wirkliche Ursache wird zum selbstlosen Mittel, eine nur vorgestellte, eingebildete Ursache zur wahren, wirklichen Ursache. Er ist dankbar gegen Gott, aber undankbar gegen den Menschen. So geht die sittliche Gesinnung in der Religion unter! So opfert der Mensch den Menschen Gott auf!

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Personalität

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